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Volkstrauertag 2008
am 15.11.08
Der Volkstrauertag ist die
Basis Vergangenheit zu bewältigen und den Frieden für die Zukunft zu
bewahren.
Der Volkstrauertag ist ein besonderer Tag. Der Tag, der den Opfern
von Krieg und Gewaltherrschaft gewidmet ist. Wie der 27. Januar, der
20. Juli und der 3. Oktober
hat dieser Tag, etwas mit unserer nationalen Identität zu tun. Wenn
man sich der Inhalte bewusst macht, dann ist er ein unverzichtbarer
Tag.
Allein im Ersten Weltkrieg verloren neun Millionen Menschen ihr
Leben. Über 55 Millionen starben im Zweiten Weltkrieg. Das sind die
Kriege,
die wir,
die unsere Eltern,
die unsere Vorfahren erlebt und erlitten haben.
Kriege gab und gibt es aber noch viel mehr. Auch ganz aktuell.
Gedenken wir der Toten in Afghanistan, im Irak,
vergessen wir nicht die Opfer im Kosovo, in Ruanda, in Vietnam.
Das sind nur wenige Beispiele. Niemand kennt die tatsächliche Zahl
der Kriege. Und die Zahl der Opfer, sie ist unvorstellbar groß.
Traditionell, trafen sich die Kameraden um 10:00 Uhr zum
Gottesdienst. Nach den Gottesdienst zogen die Kameraden der
Veteranen- und Reservistenkameradschaft Fischach und die
Fahnenabordnungen der Vereine in Marschordnung zum Kriegerdenkmal am
Friedhof.
Begleitet wurde der Zug
wieder von der Musikkapelle Fischach. Zwei Kameraden mit Fackeln
halten Ehrenwache am Kriegerdenkmal.
Nach einer besinnlichen
Ansprache von Bürgermeister Herrn Peter Ziegelmeier, legte er
gemeinsam mit Vorstand Wolfgang Mayr einen Kranz nieder.
Umrahmt wurde diese Feierlichkeit wie jedes Jahr vom Liederkranz
Fischach und der Musikkapelle Fischach.
Nach der Gedenkfeier marschierte der Ehrenzug zum Gasthof zur
Traube.
Hermann Baur