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Ehrenmitglied Josef Hörtensteiner ist von uns gegangen.

 


Trauerrede von Vorstand Jürgen Ohler am 18.07.2006

Ein Trauerfall - das dunkelste Ereignis des menschlichen Seins.
Ein Trauerfall - ein markanter Punkt im Leben der Freunde,
Verwandten und Bekannten.

Sehr geehrte Frau Hörtensteiner;
werte Angehörige, werte Trauergemeinde

Der Tod eines lieben Freundes, eines lieben Angehörigen
oder eines Kameraden
ist immer Anlass zu tiefer Trauer und zu fassungslosem Entsetzen.

Mit dieser Trauerfeier nehmen wir Abschied von Josef Hörtensteiner
der plötzlich und unerwartet verstorben ist.
Abschied von einem Menschen,
zu dem Sie ganz besondere Beziehungen und Verbindungen hatten.
Einem Menschen,
der einen ganz bestimmten Platz in Ihrem Leben ausgefüllt hat
und nun nicht mehr da ist, wo er immer war.

Wir stehen heute in tiefer Trauer;
am Grabe unseres langjährigen Kameraden und Ehrenmitglied
„Josef Hörtensteiner“.

Josef“ hielt über 50 Jahre dem Verein die Treue -
nun trennen sich unsere Wege.

Wir fühlen mit den Angehörigen,
seiner Ehefrau, seinen Kindern,
die einen liebevollen und verständnisvollen Ehepartner
und Vater verloren haben.

Der Tod als unwiderrufliches Ereignis hinterlässt bei uns,
vor allem wenn er einen Menschen mitten aus dem Leben reißt,
ein Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht.
Dieser tiefe Einschnitt entzieht sich unserem Verstehen
und wir wissen auch kaum,
wie wir mit diesem schmerzlichen Ereignis umgehen sollen.

In unserer Gesellschaft blenden wir Tod und Leid
meist aus unserem Leben aus,
wie alle Schattenseiten des Daseins.
Umso betroffener und getroffener sind wir dann,
wenn wir plötzlich damit konfrontiert werden.

Wir versuchen,
unserer Trauer und Bestürzung Ausdruck zu verleihen,
um sie dadurch zu bewältigen.
Wir trauern, indem wir uns an den Menschen,
den wir verloren haben,
erinnern und uns seine Lebensleistung ins Gedächtnis rufen.

Werte Angehörige,
ich weiß, die Familie stand für ihn stets im Vordergrund.
Für sie da zu sein, war ihm wichtig.
Umso schmerzlicher ist der Verlust,
den Sie jetzt beklagen.

Trost zu finden, Trost zu geben, ist schwer.
Aber vielleicht bedeutet es einen Trost für Sie,
dass es eine Verbundenheit über den Tod hinaus gibt.
Josef wird nicht nur in Ihrer Erinnerung weiterleben,
sondern auch in der Erinnerung vieler seiner Mitmenschen,
die mit ihm zu tun hatten und die ihn kannten.

Sein Tod hinterlässt eine große Lücke.
Sein Tod trifft unsere Gemeinschaft im Verein.
Er hat es verdient, dass wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Zum Zeichen des Dankes und Wertschätzung
legen wir im Namen der Veteranen- und Reservistenkameradschaft
diesen Kranz - an seiner letzten Ruhstätte nieder.
„Josef“ du mögest ruhen in Frieden.

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